Umbau und Sanierung der Reddehase'sche Remise und Kannegiesser'sche Fabrik zum Museum für Frühindustrialisierung, Wuppertal
Im Auftrag des Gebäudemanagement (GMW) wurden die denkmalgeschützte Reddehase’sche Remise und die benachbarte Kannegiesser’sche Fabrik im Rahmen eines mehrjährigen städtischen Projekts umfassend saniert und für ihre neue Nutzung als Museum für Frühindustrialisierung umgebaut.
Ziel war es die historischen Bausubstanz zu bewahren und zugleich die Anforderungen eines zeitgemäßen Museumsbetrieb gerecht zu werden.
Ein zentraler Bestandteil der Umbaumaßnahme war der Einbau eines neuen Aufzugs, der eine barrierefrei Erschließung der Ausstellungsfläche ermöglicht. Parallel dazu wurde eine umfangreiche Brandschutzertüchtigung umgesetzt, um den aktuellen sicherheitstechnischen Standard zu entsprechen. Sämtliche Eingriffe erfolgten in enger Abstimmung mit den Denkschutzbehörden, um den industriellen Charakter und die historische Substanz der Gebäude zu bewahren und gleichzeitig ihre zukünftige Nutzbarkeit sicherzustellen.
Tragwerkskonstruktionen wurden überprüft und ertüchtigt, Haustechnik neu integriert und die Gebäude energetisch verbessert,soweit dies mit den denkmalpflegerischen Vorgaben vereinbar war.
Die Remise und die Fabrik stehen in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang mit einem von HMP-Architekten entworfenem modernen Verbindungsbau.
Dieses Zwischengebäude schafft eine architektonische und funktionale Brücke zwischen dem Engelshaus- dem Geburtshaus von Friedrich Engels und heutigen Engels-Museum -und dem neuen Museum für Frühindustrialisierung.
Der Umbau der Remise und der Fabrik fügt sich in dass städtebauliche und museale Gesamtkonzept ein, das die industrielle Geschichtet Wuppertals erlebbar macht.