Museums-Cafe am Engelsgarten
Friedrich Engels war kein Beobachter am Rand. Er lebte mitten in der industriellen Realität – zwischen Fabriken, Maschinen und sozialen Gegensätzen. Als Unternehmer, Denker und politischer Akteur analysiert er die Mechanismen seiner Zeit mit scharfem Blick und klarer Sprache. Engels wollte nicht erklären, wie die Welt ist sondern warum sie sich verändern muss. Seine Fragen sind geblieben.
Im Rahmen des Umbaus der Remise und der Fabrik zum Museum für Frühindustrialisierung wurden wir mit dem Entwurf und der Ausführung des Museums-Cafe’s beauftragt, welches das räumliche Bindeglied zwischen dem Engels-Museum und dem Museum für Frühindustrialisierung bildet.
Das zentrale Raumelement, dieTheke deren Tresenbereich mit dunkelgrünen, glasierten Fliesen gefasst ist, vereint Selbstbedienung mit gemütlichen Sitzbereichen und einer kleinem Museums-Shop in dem Flyer, Publikationen und Ausstellungsinformationen zur Verfügung stehen oder erworben werden können.
Alle Elemente entstanden in enger Abstimmung mit dem Gebäudemanagement Wuppertal GMW und dem Betreiber und fügen sich harmonisch in die denkmalgeschützte Substanz ein.
Zentrales Materialkonzept: Holz und Firnisstahl verbinden Robustheit mit Wertigkeit, dunkelgrüne Fliesen akzentuieren die Theke, die als Herzstück des Cafes fungiert. Die Gestaltung ist flexibel: Später kann eine Außengastronomie ergänzt werden, wobei die Innenmöbel für Kontinuität und und Wiedererkennbarkeit sorgen. Das Cafe schafft so einen einladenden, multifunktionalen Ort, der Verweilen, Informieren und Genießen miteinander verbindet.